Der Akku meines Husqvarna Automower G1 nahm beim Laden fast keinen Strom auf.
Der Ni-Mh Akku hat laut Aufkleber 12V und 4,4 Ah Kapazität.
Um den Akku auf Herz und Nieren zu prüfen musste er natürlich ausgebaut und zerlegt werden.
Der eingebaute Akku war sicher nicht der Originale, da dieser aus 20 Zellen 4/5 Sub-C bestehen soll.

Es zeigte sich, dass viele Stellen des Akkus rostig und oxydiert waren. Scheinbar sammelte sich Feuchtigkeit im Akkugehäuse.

Akku Automower

Der Akku besteht aus zehn Sub-C Zellen mit zusätzlichen Schutzeinrichtungen wie eine Stromsicherung, ein Temperaturschalter 50° (rückstellend), eine Übertemperatursicherung 100° und ein  47kOhm NTC Widerstand für die

Temperaturmessung.
Die Anschlüsse gehen auf einen 6-poligen Stecker.

Der NTC Widerstand wird getrennt zum Stecker geführt. Die anderen Sicherungselemente sind in Serie zu den Zellen geschaltet. Und hier lag das Problem.

 

Der Temperaturschalterwar so oxydiert, dass er einen hohen Widerstand im geschlossenen Zustand hatte und so nur mehr ein geringer Ladestrom floss.
Nach Entfernen des Temperaturschalters, war eine normale Ladung wieder möglich. Der Akku hat sogar noch eine Kapazität von 3000 mAh!

Eigentlich dachte ich zuerst an eine defekte Zelle, die ich ja mit Hilfe meines Akku-Schweißgerätes leicht hätte tauschen können.

So war es aber noch einfacher smiley.