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Meine verwendeten Messgeräte, Maschinen und Tools

Maschinen, Hilfsmittel, Messgeräte

 

Hier werden einige meiner Maschinen, Werkzeiuge, Messgeräte und Tools beschrieben.

 

Ambrogio Password cracker

Bei meinem Ambrogio L300 ergab sich nach der Reparatur das Problem, dass er durch ein Passwort gesperrt war.

Passwortabfrage Ambrogio Roboter

Nachdem der Verkäufer dieses auch nicht wusste (er hat den defekten Roboter beim Hauskauf dazu bekommen), musste ich eine andere Lösung suchen.

Ich habe bei Händlern angefragt, aber für das "Aufsperren" hätte ich die Originalrechnung gebraucht.

Das Aufsperren hätte ca. 3 Wochen gedauert, warum auch immer?

Es hätte auch sicher entsprechend dem Wert des Roboters gekostet.

 

So war ich praktisch gezwungen, den Ambrogio Password cracker zu bauen!blush

 

Das Passwort des Roboters ist eine 4 stellige Zahl, die über die Tastatur durch Rauf / Runter und Enter recht mühsam einzustellen ist.

Gleich nach dem Einschalten kommt diese Abfrage.

Das Passwort bleibt auch beim Aufspielen einer neuen Software erhalten.

Passwort Finder Rasenroboter

Nachdem ich die Tastenbelegung und die Weiterverarbeitung auf der Displayplatine schon kannte, brauchte ich nur mehr ein entsprechendes Gerät zu bauen, was die mühsame Arbeit für mich machte.

 

In der Früh begonnen mit Entwurf und Bau des Gerätes, und am Abend war das Passwort des Roboters schon gefunden!yes

Um ein neues Passwort setzen zu können, muss man das Alte kennen!

Frei definierbarer TestbereichPasswort gefunden

Durch den einstellbaren Suchbereich kann man das Finden des Passwortes stark verkürzen (wenn man eine Vermutung hat (z.B.. Geburtsjahr).

Ein tolles Hilfsmittel, falls man über den Winter mal sein Passwort vergessen hat.

 

Sollte jemand ein ähnliches Problem haben und mir beweisen können, dass der Roboter nicht gestohlen ist, kann ich gerne bei der Passwortfindung behilflich sein.

Kunststoff Reparaturset

Da die Roboter und viele andere Geräte hauptsächlich aus Kunststoff bestehen, suchte ich eine Reparaturmöglichkeit für Kunststoffe.
Nach genauen Recherchen bot sich für mich ein Reparaturkoffer von Orbi-Tech an.
 Reparaturset KunststoffDieses Set besteht aus einem Temperatur geregelten Schweißkolben und vielen verschiedenen Kunststoff Sticks.
Damit sind Kunststoffe wie ABS, ASA, PP, PE, PS, PA, PVC und viele weitere Thermoplaste schweißbar.

 

Für den Start war die beigelegte gute Beschreibung, für die Handhabung und richtigen Vorgehen beim Schweißen, sehr wichtig.
Inzwischen habe ich schon einige Übung und die Reparatur von Sprüngen und anderen Schäden funktioniert sehr gut.


Kompliziert ist es, den richtigen Kunststofftyp zu finden. Durch Brenn- Rauch- und Geruchsprobe findet man aber mit zunehmender Erfahrung den richtigen Kunststoff.
Oft ist auf den Teilen auch eine entsprechende Kennzeichnung angebracht, was natürlich ideal ist.

Schweisskolben ABSDas Verarbeiten erfordert schon viel Übung, da der Faktor Temperatur und Zeit sehr genau stimmen muss.
Es braucht auch relativ viel Zeit, bis die Kunststoffe entsprechend angewärmt und verarbeitbar sind.

 

Im Zusammenspiel mit meinem 3D Drucker ist das Schweißen der Kunststoffe ganz ideal. Man kann zum Beispiel kleine Teile drucken und diese durch Verschweißen auf vorhandenenTeilen befestigen.

Die meisten Teile sind aus ABS und sehr gut verarbeitbar.
Ein gutes Beispiel ist die Reparatur einer Ambrogio Haube.

3D Drucker RepRap MendelMax

2013 habe ich mir einen Bausatz eines 3D Druckers angeschafft.

Ich hab mich für einen RepRap MendelMax entschieden.

 

Damit kann ich jetzt diverse Teile wie Halter, Gehäuse, Zahnräder einfach bauen bzw. drucken.

 

RepRap 3D DruckerDer Erstaufbau des Druckers war in relativ kurzer Zeit (ca. 5 Tage) erledigt.

Kompliziert ist aber die gesamte Einstellarbeit und das Einarbeiten in die gesamte Materie des 3D Kunststoff Druckes.

 

Inzwischen habe ich schon sehr viel gedruckt, unter anderem ein paar Testzahnräder für den L50, die schon seit einigen Monaten im Einsatz sind.

Dazu werde ich einen eigenen Beitrag erstellen.

 

Im Laufe der Zeit, hat sich natürlich herausgestellt, dass sehr viel am Drucker verbesserungswürdig ist.

Ich bin laufend am Aus- und Umbau des Druckers.

Dazu gibt es aber sehr viele Informationen im Internet, so dass ich die Details hier nicht erläutern werde.

 

Der 3D Drucker in Kombination mit meiner CNC Fräse (die ich hoffentlich im Winter 2013 fertig kriege) macht mir eigentlich jede Bearbeitung und Verbesserung im Rasenroboter möglich. In Zukunft wird es sicher viel darüber zu berichten geben.

Eine Beispielanwendung wäre der formgenaue Anschlag für den Automower 220AC wie von Günther eingebaut.

 

Wärmebildkamera Fluke VT-04

Ich wollte schon lange eine Wärmebildkamera haben, jedoch waren sie bis jetzt unerschwinglich.
Weihnachten 2013 gab es eine Aktion von Fluke und ich kaufte mir eine VT-04 Wärmebildkamera, die zwar immer noch teuer war, aber als eigenes Weihnachtsgeschenk gerade noch akzeptabel war wink.
Fluke WärmebildkameraFluke VT-04
Sie hat einen kleinen Monitor mit dem man die Temperaturverteilungen live sehen kann.
Dabei wird das Infrarot Bild dem normalen optischen Bild überlagert.
Weiters kann man Bilder auf eine SD Karte speichern und anschließend am PC mit einer eigenen Software auswerten.

Diese Kamera ist nicht nur zum Erkennen von Kältebrücken bei Gebäuden, sondern auch zum Finden von defekten Bauteilen sehr hilfreich.

Eine ganz tolle Anwendung ist es, wenn man stromsaugende Bauteile auf einer Platine finden will.

In dem Bild sieht man z.B. einen defekten (warm werdenden Bauteil). Heiße Bauteile findet man auch mit der Fingermethodelaugh.

 

Die Kamera ist überall einsetzbar wo man ein Temperaturverlauf oder das Zentrum einer Wärmequelle sehen will.
So kann man zum Beispiel eine schlechte Zelle in einem Akkupack erkennen, da sie beim Laden wärmer wird als die anderen.
defekte Zellen im Akku Pack

Hier eine defekte Zellenreihe in einem Ambrogio Akku!
eine Zelle wird wärmer als die anderen

Hier sieht man schön, dass die rechte Zelle beim Laden wesentlich mehr Wärme produziert.

 

Inzwischen habe ich die Kamera schon x-fach verwendet und möchte sie nicht mehr missenyes.
Man findet immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten für dieses Messgerät.

 

Punktschweißmaschine für Akku Zellen

Nachdem ich laufend mit verschiedenen Akku-Packs zu tun habe und meistens die Problematik der Verbindung der einzelnen Zellen bestand, habe ich mich schon länger für ein Punktschweißgerät interessiert.

Vorerst wollte ich eine Selbstbaumaschine nachbauen, aber aus Zeitmangel habe ich mich jetzt für den Kauf entschieden.

Bei der Suche nach entsprechenden Geräten, musst ich feststellen, dass wirklich brauchbare Geräte, sehr teuer sind.

 

Ich fand zwar auch Geräte um rund 300 EUR, die aber nicht überzeugen konnten.

Deshalb habe ich eine professionelle Maschine in China geordert, die mir dann trotzdem rund 1600 EUR gekostet hat.

 

Aber schon beim ersten Test zeigte sich, sie ist es wert. Der erste Schweißpunkt mit default Einstellung war schon bombenfest.

Eine Erwärmung der Schweißstelle erfolgt nicht, bzw. unmerklich

.

Es ist eine Dual Pulse Maschine, mit digital einstellbaren Pulszeiten und Strömen.

Man kann damit Stärken von 0,01 - 0,25mm schweißen.

Sie hat einen Druckluft Anschluß für die Betätigung der Elektroden.

Die Druckkraft der Elektroden kann zwischen 2 und 6 kg eingestellt werden.

Durch Betätigung eines Fußtasters werden pneumatisch die beiden Elektroden auf die Zelle mit dem Verbinder gepresst und der Schweißvorgang gestartet.

Nach ca. 1 s werden die Elektroden wieder angehoben und der nächste Punkt kann gemacht werden.

Da es eine echte Produktionsmaschine ist, gibt es auch einen Repitiermodus, da werden im 2s (einstellbar) Abstand die Punkte gesetzt.

Allerdings ist das nichts für langsame Bastler-Hände!wink

 

Mit dieser Maschine kann ich jetzt jede Art von Akku-Pack herstellen!

 

Ob für Rasenroboter, Notebook, Elektrofahrrad, Werkzeuge oder Modellbau, es sind keine Grenzen gesetzt.

 

Ein paar technische Daten:
 

  • Gewicht 30kg
  • Leistung 15kVA
  • Strom max: 2500A
  • Druck max: 6kg

 

Durch die Maschine habe ich auch den Vorteil, dass ich verschiedene Packs mit mehr oder weniger parallelen Zellen (je nach Kapazitätsbedarf) bauen kann.

Weiters kann ich jetzt ein bestehendes Pack zerlegen, um Einzelzellen zu tauschen, da ich es ja wieder entsprechend zusammen schweißen kann.

 

ACHTUNG: Ein Löten der Li-Ion Zellen ist nicht möglich, die Hitze zerstört die Zellen!

Nur mit aufgeschweißten Lötfahnen ist ein Löten möglich!

 

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Zufalls-Artikel

  • Ambrogio L50 Kohlenbürstenstaub

     

    Bei einem routinemäßigem Service nach einer Mähsaison des Wiper Blitz XP ( Ambrogio L50 ) ist folgendes problematisch aufgefallen:

    Abrieb Kohlenbürsten

    Das Innengehäuse und alle Einbauten (auch die Elektronik) war mit einer dicken Kohlenstaubschicht überzogen.

    Die Radmotoren sind nicht gekapselt und somit wird der Abrieb der Kohlenbürsten gleichmäßig im Innenraum verteilt.

     

    Da der Kohlestaub natürlich leitend ist besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und somit Ausfällen der Elektronik!

     

    Nach einer Saison ist die Schicht noch nicht so dick (siehe Bild), aber wenn er länger ohne Wartung laufen würde, wäre ein Ausfall vorprogrammiert.

    Ich habe schon öfters von Ausfällen der Elektronik gehört und möglicherweise ist das genau die Ursache!

     

    Also sollte der Mäher nach Saisonende unbedingt gewartet werden!

     

    Ich habe mir folgende Möglichkeit überlegt um den Staub von der Elektronik fern zu halten.

    Motorabdeckung

    Ich habe eine Abschotung der Motoren mit 2 PET Flaschen eingebaut.

    Nachdem 1 Flasche zu kurz war mussten 2 zusammengeklebt werden. DIe Flaschen haben schon eine passende natürliche runde Form und  Versteifungen (wenn man die richtige Mineralwasserflasche hat).

    Die Flaschen werden passend zugeschnitten und können dann unter den Motoren eingeklemmt werden.

    Auf der Platinenseite habe ich sie ebenfalls zwischen Wand und Platine geklemmt.

    So sollten sie ohne zusätzliche Befestigung halten.

     

    Der Staub müsste jetzt innerhalb der Abdeckung bleiben und die Elektronik müsste geschützt sein. 

    Den Erfolg werde ich in der nächsten Saison sehen.

     

    Beim Winterservice 2013 konnte ich die Wirkung der Abdeckung kontrollieren.

    Leider nur zu 50% Positiv! Obwohl Staub zurück gehalten wurde, war trotzdem eine Verschmutzung vorhanden.

    Die Abdeckung war zu wenig dicht. Deshalb habe ich eine neue, zwar aufwendigere, aber komplett dichte Version eingebaut.

    Die hat noch den Vorteil von mehr Luftvolumen, was den Motoren zugute kommt.

    Details folgen bald in einem anderen Bericht.

     

    Nachtrag 2014: Die Vermutung, dass ein großer Anteil des Kohlestaubs durch den Messermotor entsteht (obwohl er geschlossen aussieht) hat sich bestätigt.

    Norbert S. hat mich informiert, dass er beim Ausblasen mit Druckluft festgestellt hat, dass Staub aus dem Mähmotor herauskommt, wenn man ihn oben anbläst.

    Die Lücken bei den Steckern für die Schleifkohlen sind scheinbar groß genug, um den Staub in den ganzen Innenraum zu verteilen.

    Das bestätigt auch, warum die Abdeckung der Radmotoren nur zu 50% geholfen hat.

    Norbert hat für diese Saison eine provisorische Abdeckung des Mähmotors montiert.

    Weitere Infos werden folgen!

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