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Meine verwendeten Messgeräte, Maschinen und Tools

Punktschweißmaschine für Akku Zellen

Nachdem ich laufend mit verschiedenen Akku-Packs zu tun habe und meistens die Problematik der Verbindung der einzelnen Zellen bestand, habe ich mich schon länger für ein Punktschweißgerät interessiert.

Vorerst wollte ich eine Selbstbaumaschine nachbauen, aber aus Zeitmangel habe ich mich jetzt für den Kauf entschieden.

Bei der Suche nach entsprechenden Geräten, musst ich feststellen, dass wirklich brauchbare Geräte, sehr teuer sind.




 

Ich fand zwar auch Geräte um rund 300 EUR, die aber nicht überzeugen konnten.

Deshalb habe ich eine professionelle Maschine in China geordert, die mir dann trotzdem rund 1600 EUR gekostet hat.

 

Aber schon beim ersten Test zeigte sich, sie ist es wert. Der erste Schweißpunkt mit default Einstellung war schon bombenfest.

Eine Erwärmung der Schweißstelle erfolgt nicht, bzw. unmerklich

.

Es ist eine Dual Pulse Maschine, mit digital einstellbaren Pulszeiten und Strömen.

Man kann damit Stärken von 0,01 - 0,25mm schweißen.

Sie hat einen Druckluft Anschluß für die Betätigung der Elektroden.

Die Druckkraft der Elektroden kann zwischen 2 und 6 kg eingestellt werden.

Durch Betätigung eines Fußtasters werden pneumatisch die beiden Elektroden auf die Zelle mit dem Verbinder gepresst und der Schweißvorgang gestartet.

Nach ca. 1 s werden die Elektroden wieder angehoben und der nächste Punkt kann gemacht werden.

Da es eine echte Produktionsmaschine ist, gibt es auch einen Repitiermodus, da werden im 2s (einstellbar) Abstand die Punkte gesetzt.

Allerdings ist das nichts für langsame Bastler-Hände!wink

 

Mit dieser Maschine kann ich jetzt jede Art von Akku-Pack herstellen!

 

Ob für Rasenroboter, Notebook, Elektrofahrrad, Werkzeuge oder Modellbau, es sind keine Grenzen gesetzt.

 

Ein paar technische Daten:
 

  • Gewicht 30kg
  • Leistung 15kVA
  • Strom max: 2500A
  • Druck max: 6kg

 

Durch die Maschine habe ich auch den Vorteil, dass ich verschiedene Packs mit mehr oder weniger parallelen Zellen (je nach Kapazitätsbedarf) bauen kann.

Weiters kann ich jetzt ein bestehendes Pack zerlegen, um Einzelzellen zu tauschen, da ich es ja wieder entsprechend zusammen schweißen kann.

 

ACHTUNG: Ein Löten der Li-Ion Zellen ist nicht möglich, die Hitze zerstört die Zellen!

Nur mit aufgeschweißten Lötfahnen ist ein Löten möglich!

 

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  • Ambrogio L50 Kohlenbürstenstaub

     

    Bei einem routinemäßigem Service nach einer Mähsaison des Wiper Blitz XP ( Ambrogio L50 ) ist folgendes problematisch aufgefallen:

    Abrieb Kohlenbürsten

    Das Innengehäuse und alle Einbauten (auch die Elektronik) war mit einer dicken Kohlenstaubschicht überzogen.

    Die Radmotoren sind nicht gekapselt und somit wird der Abrieb der Kohlenbürsten gleichmäßig im Innenraum verteilt.

     

    Da der Kohlestaub natürlich leitend ist besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und somit Ausfällen der Elektronik!

     

    Nach einer Saison ist die Schicht noch nicht so dick (siehe Bild), aber wenn er länger ohne Wartung laufen würde, wäre ein Ausfall vorprogrammiert.

    Ich habe schon öfters von Ausfällen der Elektronik gehört und möglicherweise ist das genau die Ursache!

     

    Also sollte der Mäher nach Saisonende unbedingt gewartet werden!

     

    Ich habe mir folgende Möglichkeit überlegt um den Staub von der Elektronik fern zu halten.

    Motorabdeckung

    Ich habe eine Abschotung der Motoren mit 2 PET Flaschen eingebaut.

    Nachdem 1 Flasche zu kurz war mussten 2 zusammengeklebt werden. DIe Flaschen haben schon eine passende natürliche runde Form und  Versteifungen (wenn man die richtige Mineralwasserflasche hat).

    Die Flaschen werden passend zugeschnitten und können dann unter den Motoren eingeklemmt werden.

    Auf der Platinenseite habe ich sie ebenfalls zwischen Wand und Platine geklemmt.

    So sollten sie ohne zusätzliche Befestigung halten.

     

    Der Staub müsste jetzt innerhalb der Abdeckung bleiben und die Elektronik müsste geschützt sein. 

    Den Erfolg werde ich in der nächsten Saison sehen.

     

    Beim Winterservice 2013 konnte ich die Wirkung der Abdeckung kontrollieren.

    Leider nur zu 50% Positiv! Obwohl Staub zurück gehalten wurde, war trotzdem eine Verschmutzung vorhanden.

    Die Abdeckung war zu wenig dicht. Deshalb habe ich eine neue, zwar aufwendigere, aber komplett dichte Version eingebaut.

    Die hat noch den Vorteil von mehr Luftvolumen, was den Motoren zugute kommt.

    Details folgen bald in einem anderen Bericht.

     

    Nachtrag 2014: Die Vermutung, dass ein großer Anteil des Kohlestaubs durch den Messermotor entsteht (obwohl er geschlossen aussieht) hat sich bestätigt.

    Norbert S. hat mich informiert, dass er beim Ausblasen mit Druckluft festgestellt hat, dass Staub aus dem Mähmotor herauskommt, wenn man ihn oben anbläst.

    Die Lücken bei den Steckern für die Schleifkohlen sind scheinbar groß genug, um den Staub in den ganzen Innenraum zu verteilen.

    Das bestätigt auch, warum die Abdeckung der Radmotoren nur zu 50% geholfen hat.

    Norbert hat für diese Saison eine provisorische Abdeckung des Mähmotors montiert.

    Weitere Infos werden folgen!

© 2010 robi2mow