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Meine verwendeten Messgeräte, Maschinen und Tools

Wärmebildkamera Fluke VT-04

Ich wollte schon lange eine Wärmebildkamera haben, jedoch waren sie bis jetzt unerschwinglich.
Weihnachten 2013 gab es eine Aktion von Fluke und ich kaufte mir eine VT-04 Wärmebildkamera, die zwar immer noch teuer war, aber als eigenes Weihnachtsgeschenk gerade noch akzeptabel war wink.
Fluke WärmebildkameraFluke VT-04
Sie hat einen kleinen Monitor mit dem man die Temperaturverteilungen live sehen kann.
Dabei wird das Infrarot Bild dem normalen optischen Bild überlagert.
Weiters kann man Bilder auf eine SD Karte speichern und anschließend am PC mit einer eigenen Software auswerten.

Diese Kamera ist nicht nur zum Erkennen von Kältebrücken bei Gebäuden, sondern auch zum Finden von defekten Bauteilen sehr hilfreich.

Eine ganz tolle Anwendung ist es, wenn man stromsaugende Bauteile auf einer Platine finden will.




In dem Bild sieht man z.B. einen defekten (warm werdenden Bauteil). Heiße Bauteile findet man auch mit der Fingermethodelaugh.

 

Die Kamera ist überall einsetzbar wo man ein Temperaturverlauf oder das Zentrum einer Wärmequelle sehen will.
So kann man zum Beispiel eine schlechte Zelle in einem Akkupack erkennen, da sie beim Laden wärmer wird als die anderen.
defekte Zellen im Akku Pack

Hier eine defekte Zellenreihe in einem Ambrogio Akku!
eine Zelle wird wärmer als die anderen

Hier sieht man schön, dass die rechte Zelle beim Laden wesentlich mehr Wärme produziert.

 

Inzwischen habe ich die Kamera schon x-fach verwendet und möchte sie nicht mehr missenyes.
Man findet immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten für dieses Messgerät.

 

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Zufalls-Artikel

  • Ambrogio L50 Kohlenbürstenstaub

     

    Bei einem routinemäßigem Service nach einer Mähsaison des Wiper Blitz XP ( Ambrogio L50 ) ist folgendes problematisch aufgefallen:

    Abrieb Kohlenbürsten

    Das Innengehäuse und alle Einbauten (auch die Elektronik) war mit einer dicken Kohlenstaubschicht überzogen.

    Die Radmotoren sind nicht gekapselt und somit wird der Abrieb der Kohlenbürsten gleichmäßig im Innenraum verteilt.

     

    Da der Kohlestaub natürlich leitend ist besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und somit Ausfällen der Elektronik!

     

    Nach einer Saison ist die Schicht noch nicht so dick (siehe Bild), aber wenn er länger ohne Wartung laufen würde, wäre ein Ausfall vorprogrammiert.

    Ich habe schon öfters von Ausfällen der Elektronik gehört und möglicherweise ist das genau die Ursache!

     

    Also sollte der Mäher nach Saisonende unbedingt gewartet werden!

     

    Ich habe mir folgende Möglichkeit überlegt um den Staub von der Elektronik fern zu halten.

    Motorabdeckung

    Ich habe eine Abschotung der Motoren mit 2 PET Flaschen eingebaut.

    Nachdem 1 Flasche zu kurz war mussten 2 zusammengeklebt werden. DIe Flaschen haben schon eine passende natürliche runde Form und  Versteifungen (wenn man die richtige Mineralwasserflasche hat).

    Die Flaschen werden passend zugeschnitten und können dann unter den Motoren eingeklemmt werden.

    Auf der Platinenseite habe ich sie ebenfalls zwischen Wand und Platine geklemmt.

    So sollten sie ohne zusätzliche Befestigung halten.

     

    Der Staub müsste jetzt innerhalb der Abdeckung bleiben und die Elektronik müsste geschützt sein. 

    Den Erfolg werde ich in der nächsten Saison sehen.

     

    Beim Winterservice 2013 konnte ich die Wirkung der Abdeckung kontrollieren.

    Leider nur zu 50% Positiv! Obwohl Staub zurück gehalten wurde, war trotzdem eine Verschmutzung vorhanden.

    Die Abdeckung war zu wenig dicht. Deshalb habe ich eine neue, zwar aufwendigere, aber komplett dichte Version eingebaut.

    Die hat noch den Vorteil von mehr Luftvolumen, was den Motoren zugute kommt.

    Details folgen bald in einem anderen Bericht.

     

    Nachtrag 2014: Die Vermutung, dass ein großer Anteil des Kohlestaubs durch den Messermotor entsteht (obwohl er geschlossen aussieht) hat sich bestätigt.

    Norbert S. hat mich informiert, dass er beim Ausblasen mit Druckluft festgestellt hat, dass Staub aus dem Mähmotor herauskommt, wenn man ihn oben anbläst.

    Die Lücken bei den Steckern für die Schleifkohlen sind scheinbar groß genug, um den Staub in den ganzen Innenraum zu verteilen.

    Das bestätigt auch, warum die Abdeckung der Radmotoren nur zu 50% geholfen hat.

    Norbert hat für diese Saison eine provisorische Abdeckung des Mähmotors montiert.

    Weitere Infos werden folgen!

© 2010 robi2mow